Donnerstag, 19. Februar 2015

Schach und Wagner



Wilhelm Steinitz (1836 – 1900) war, so sagen einige Kenner, der berühmteste Schachspieler. Beim Spiel summte er Wagner-Melodien, denn er verehrte den Meister. Der spanische Romancier Arturo Pérez-Reverte (*1951) erwähnt dies in seinem Roman „Das Geheimnis der schwarzen Dame“ („La tabla de Flandes“, 1990). Er schreibt weiter über Steinitz: „Mit sechzig Jahren behauptete er, in direkter Verbindung mit Gott zu stehen, er könne Gott sogar im Schach schlagen, sagte er, selbst wenn er Gott als Vorteil einen Bauern und die weißen Figuren einräumte.“ Steinitz starb in einem New Yorker Irrenhaus.  Ob man von ihm auf andere Wagnerianer schließen kann?
vgl. A. Pérez-Reverte: Das Geheimnis... rororo TB. 1994. S. 191f.

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