Gehen
Kriminalkommissare und Privatdetektive, die Helden unzähliger Romane, gerne in
die Oper? Hören sie, wenn Sie mit dem Auto auf Dienstfahrt sind Opernarien? Das
ist Stoff für mindestens eine Dissertation! Für den Marseiller
Polizeikommandanten Michel de Palma in den Romanen von Xavier-Marie Bonnot
(*1962) gilt das jedenfalls. Er liebt Verdi! Und sagt zu einem Kollegen bei
einer Dienstfahrt: „Für einen Polizeibeamten gibt es nichts Besseres als Opern.
Da kriegt der einsame Wolf ein bisschen Poesie ab. Wenn in der Grünen Minna
Opernarien Pflicht wären, gäbe es bestimmt weniger Übergriffe.“
Und
der Dialog geht weiter:
„Aber
bloß keinen Wagner!“
„Vor
allem nicht bei der Bereitschaftspolizei...“
Ist
Wagner für höhere Dienstgrade geeignet? könnte man fragen.
Wie steht es mit den realen Polizeibeamten und Detektiven?
Wie mit den Autoren und Autorinnen? Wie man weiß, liebt Donna Leon die Oper, aber nicht Wagner, so weit mir bekannt...
Wie steht es mit den realen Polizeibeamten und Detektiven?
Wie mit den Autoren und Autorinnen? Wie man weiß, liebt Donna Leon die Oper, aber nicht Wagner, so weit mir bekannt...
PS.
Ich habe erst angefangen, diesen Roman zu lesen. Mal sehen, ob Wagner noch
einmal auftaucht. Ich glaube, eher nicht. Aber Wetten werden noch angenommen.
Falls ja, werde ich das in diesem Beitrag natürlich ergänzen.
Vgl.:
X.-M. Bonnot: Die Melodie der Geister. Aus dem Französischen von Gerhard Meier.
Zürich. Unionsverlag. 2015. S. 38
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